Ziemlich beste Nachbarn 
Ein dezentrales Nachbarschaftszentrum

Masterarbeit Jahr: 2021
• Nominierung Studienpreis Konrad Wachsmann
• 1. Preis Vectorworks Stipendium Architektur
• Nominierung Vectorworks Stipendium Innenarchitektur
Konzept & Ort

„Ziemlich beste Nachbarn“ ist ein dezentrales Nachbarschaftszentrum in drei schmalen Baulücken.
Die eingeschobenen Baukörper folgen der Idee des „urbanen Baumhauses“. Die zweigeschossigen Baukörper sind aufgeständert, sodass der Stadtraum unterhalb durchfließt. Dabei folgen sie einer einheitlichen Gestaltung und bilden zusammen eine „Familie“. Der Wohnraum im Leipziger Osten wird knapper und die bestehenden Wohnungen sind klein. 


Deshalb sehnen sich die Stadtbewohner*innen nach zusätzlichen Räumlichkeiten zum gemeinsamen Austausch und zur Freizeitgestaltung in ihrer Nachbarschaft. Dabei scheinen die schmalen Zwischenräume und kleinen Baulücken in Leipzig-Volkmarsdorf noch unbemerkt geblieben zu sein.
Die unterschiedlich großen Baulücken zumeist zwischen Plattenbauten und Gründerzeitgebäuden in einer Blockrandbebauung charakterisieren das Quartier. 


Außenraumperspektive Leipzig Volkmarsdorf



Ein dezentrales Nachbarschaftszentrum mit einem Gebäude als Mittelpunkt wird vorgeschlagen. In der größten Baulücke wird die „Zentrale“ positioniert, die sich mit dem Plattenbau verbindet. Zwei weitere „Lückenfüller“ werden als Satelliten gesehen und nehmen Bezug auf die „Zentrale“.  Die Bewohner*innen wollen die neuen Räumlichkeiten in den Lücken weitgehend nachbarschaftlich nutzen. So wird die „Zentrale“ durch einen Verleihladen mit einem Café von 12 bis 16 Uhr belebt.


Gundrisse 1.OG und 2.OG
                                  

Axonomterie Zentrale

Axonometrie Satellieten 

Modell aus Multiplex   

Materialcollage 


Ansicht Café-Tresen 


Projektdokumentation Ziemlich beste Nachbarn